Fortbildungen Kita OGS

Konzeptionell und teambezogen

> Systemische Fallbesprechung
> Hospitation und Coaching
> Auffällige Kinder und der Umgang mit ihnen
> Teamentwicklung
> Referentin auf Elternabenden
> Raumgestaltung
> Elternberatung

Systemische Fallbesprechung

Die systemische Betrachtungsweise ist auch in der Kindheitspädagogik inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden. Das Kind ist Teil seiner Familie und es ist Teil der Kita-Gruppe oder Schulklasse. Auch die Mitarbeitenden sind Teil der Kita oder Schule. Kinder und Erwachsene bilden wiederum gemeinsam in den Einrichtungen eine Gemeinschaft. Sie alle sind Mitglieder eines Systems in einem eigenen Kosmos, dem wir in dieser Fortbildung unsere Aufmerksamkeit schenken. Dieses Beziehungsgefüge kann mit Hilfe der Aufstellung von Figuren veranschaulicht werden.
Auf dem systemisch-theoretischen Hintergrund können Fallbesprechungen und kann auch Elternarbeit gut gelingen. Jedes pädagogische Team kann die systemische Fallbesprechung erlernen und als hilfreiche Methode in der regelmäßigen Teambesprechung anwenden. In dem Seminar zur systemischen Fallbesprechung lernt das Team die Methode kennen und wendet sie am Ende sicher an. Dazu werden Fallbeispiele verwendet, Systeme theoretisch und praktisch mit Hilfe von Personen und Figuren dargestellt und Techniken und ihre Anwendung eingeübt.

Für die systemische Fallbesprechung empfehle ich 2-3 halbtägige Veranstaltungen. So können Erfahrungen mit der Methode gesammelt und vertieft werden.

 

Hospitation und Coaching

Fortbildung in einzelnen Kita-Gruppen für Mitarbeitende und Kinder

Zum Beispiel unter dem Thema: Abläufe, Routinen, Regeln

Manchmal erleben wir im Gruppenalltag Momente der Überforderung und Überlastung. Wir wissen kaum noch, wo uns der Kopf steht und wie wir den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden können, geschweige denn den eigenen Bedürfnissen. Und diese haben ebenso ihre Berechtigung, wie die kindlichen Bedürfnisse.

Damit der Kita-Alltag funktioniert ist er in der Regel stark vorausgeplant. Regeln und Gewohnheiten haben sich eingespielt und sind hilfreich. Einige dieser Routinen haben wirklich ihren Sinn und sollten erhalten bleiben. Andere dürfen unbedingt einmal hinterfragt werden. Die sinnvollen von den weniger sinnvollen Routinen zu unterscheiden ist eine große Heraus-forderung, die im Alltag kaum möglich ist. Wir müssen im Gruppenalltag dauernd reagieren, haben kaum Gelegenheit die Vogelperspektive einzunehmen, um auf der Metaebene mit etwas Abstand die Abläufe zu reflektieren.

Da kann es helfen, wenn jemand in die Gruppe kommt und hospitiert. Eine außenstehende Person hat einen anderen Blick auf das Geschehen, kann neutral beobachten und die Beobachtungen dokumentieren und mit Distanz professionell auswerten.

Wenn die Mitarbeitenden einer Gruppe dafür offen sind, können sie von dieser Analyse nur profitieren. In einem Gespräch in ruhiger und wertschätzender Atmosphäre kann über die Beobachtung gesprochen werden und können Veränderungsmöglichkeiten gemeinsam erarbeitet werden. Von diesem Coaching profitieren alle, die Mitarbeitenden und die Kinder. Es braucht aber auch Mut, sich beobachten zu lassen und Veränderungen anzugehen.

Folgender Ablauf ist praktikabel: Sie buchen mich für einen oder mehrere Tage. Am Vormittag finden 1-2 Hospitationen statt, anschließend werte ich die Beobachtungen aus und am Nachmittag desselben Tages können wir eine Besprechung durchführen.

Auffällige Kinder und der Umgang mit ihnen

Immer wieder begegnen wir Kindern, die sich anders verhalten, die irgendwie besonders sind. Das können Kinder sein, die uns Sorgen bereiten, weil sie entweder ungewöhnlich ruhig oder unruhig sind, Kinder die sich scheinbar in ihrer Haut nicht wohlfühlen, die Kummer haben oder körperlich beeinträchtigt erscheinen. Die Liste von „Auffälligkeiten“ ließe sich endlos fortsetzen.

Wie reagiere ich im Alltag auf diese Kinder? Habe ich überhaupt Zeit für eine „besondere Behandlung“ oder kann ich gar nicht individuell – etwa im Sinne der Frühförderung – auf alle Kinder eingehen? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, empfiehlt es sich, manchmal eine professionelle Sicht auf das Kind zu erfragen. Es hilft, wenn jemand von außen auf das Kind schaut und es beobachtet. Vielleicht sind es nur Kleinigkeiten, die dem Kind helfen könnten, sich im Kita-Alltag besser zurecht zu finden. Vielleicht liegt aber auch eine Entwicklungsstörung vor, die einer besonderen Diagnostik bedarf.

Eine professionelle Sicht von außen kann eine erste Klärung bringen und eine hypothetische Diagnose und Empfehlung für weitere Untersuchungen. Davon profitieren sowohl die Mitarbeitenden als auch das Kind und vor allem auch die Eltern, die dadurch eine konkrete Unterstützung bekommen.

Auch hierfür wären 1-2 Kinderbeobachtungen am Vormittag, meine eigene anschließende Auswertung und die Besprechung am Nachmittag denkbar.

Sprechen Sie mich gerne an!

Teamentwicklung

Das Team lebt von und mit den Kompetenzen seiner Mitglieder. Jedes Teammitglied bringt unterschiedliche Erfahrungen, Kompetenzen, Ressourcen und Vorlieben mit. Es gibt Mitarbeitende, die mit immer neuen Ideen das Team begeistern und vorwärtsbringen. Und es gibt Mitarbeitende, die mit ihrer Kraft und Ausdauer die Umsetzung der Ideen erst möglich machen. Gemeinsam bemühen sich die Mitarbeitenden um einen gut strukturierten Alltag und ermöglichen so den ihnen anvertrauten Kindern einen sicheren Rahmen für ihre Entwicklung. Und so entwickelt sich auch jedes Team mit seinen unterschiedlichen Teamcharakteren immer weiter. Besondere Herausforderungen im Arbeitsalltag erfordern regelmäßige Teamgespräche und Absprachen. Da kann es hilfreich sein, eine Teamwerkstatt zu planen, in der das neue „Material“ (ein Thema) wie ein schönes Stück Holz betrachtet wird, das gemeinsam zu bearbeiten ist. Da wird im wahrsten Sinne des Wortes gemeinsam gesägt, geschnitzt, gefeilt und geölt, damit am Ende ein brauchbares Instrument für die neue Aufgabe entsteht. In 1-2 (bei Bedarf auch mehr) ganztägigen Modulen kann sich das Team seiner Aufgaben bewusst werden und eine Strategie entwickeln, mit der auch in Zukunft besondere Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden. Dadurch werden Motivation und Leistungsbereitschaft gefördert und ein stimmiges Klima gemeinsam gefestigt.

Raumgestaltung

Beispielfotos von realisierten Projekten mit dem Möbelhersteller Ronald Finke. >> Mehr zur Zusammenarbeit mit der Firma «Finke – Ideen in Holz»

Schöne Kinderräume können zu schönen Kinderträumen werden, wenn sie alters- und entwicklungsentsprechend gestaltet werden. Das ist nicht immer leicht, denn weder das Budget noch die Raumgröße geben immer „Spielraum“ für eine gute Raumgestaltung.

Im Seminar zu diesem Thema werden konkrete Räume in Kita und OGS gemeinsam betrachtet und auf ihre Nutzung hin überprüft. Es wird gemeinsam ein neues Konzept erarbeitet, bei dem die Interessen der Kinder im Mittelpunkt stehen. Es sind nicht immer die großen Veränderungen, die auch eine große Zufriedenheit und Benutzerfreundlichkeit bewirken. Kleine Details und bewusst gesetzte Akzente können viel verändern und sogar neue Ideen und Energien bei den Kindern und Mitarbeitenden freisetzen. Und mit wenig und zum Teil sehr preiswerten Materialien lassen sich erstaunliche Veränderungen vornehmen.

Umso wichtiger sind Raumanalysen und Vorbereitungen, wenn ein Umbau oder gar Neubau ansteht. Im Um- und Neubau liegen entscheidende Möglichkeiten für die Zukunft der Einrichtung und für ihren Erfolg.

Bestimmen Sie selbst, wieviel Zeit wir uns für dieses Thema nehmen wollen.

Elternabende in Kitas

Laden Sie doch mal jemanden von außerhalb ein

Elternabende sind für manche Einrichtungen eine zusätzliche Belastung und werden nicht immer zahlreich besucht. Das kann sich anders entwickeln, wenn mal eine Pädagogin von außerhalb eingeladen wird, zu einem von den Eltern oder den Pädagogen gewünschten Thema. Sprechen Sie mich gerne an und wir entwickeln gemeinsam eine Idee für einen Themenabend.

Elternberatung

Die Zusammenarbeit mit den Eltern im Kindergarten und in der Schule hat heute einen besonderen Stellenwert. Die Eltern wollen sich auf die pädagogischen Fachkräfte verlassen können. Sie möchten den Erziehungsauftrag mit ihnen teilen und auch die Verantwortung. Denn die Kinder verbringen viel Zeit außerhalb der Familie. Deshalb wird die Professionalisierung der Elternberatung immer wichtiger. Die Fachkräfte müssen nicht erst darum werben, dass die Eltern mit Ihnen zusammenarbeiten, denn Sie sitzen längst mit ihnen in einem Boot.

Worauf es bei der Elternberatung ankommt, wollen wir in diesem Seminar auf der Grundlage verschiedener Gesprächsmodelle und pädagogischer Theorien erfahren und einüben. Zu den wichtigen Elementen des Seminars gehören Ideen von Schulz von Thun, Jesper Juul, Marshall B. Rosenberg und Arist von Schlippe (um einen Vertreter der systemischen Beratung zu nennen).

Die Fortbildung kann in 1-3 ganztägige Module aufgeteilt werden, damit nach einer Einübungsphase die Elternarbeit reflektiert und weiter vertieft werden kann.

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